Felix
PRINZ ZU
LÖWENSTEIN

Kämpfer für die,
Öko-Landwirtschaft

 

<- zurück Pool für Neudenker

 

 

 

Biolandbau weltweit zu praktizieren, ist nicht nur möglich, sondern dringend erforderlich, sagt Dr. Felix Prinz zu Löwenstein. In seinem Buch "Food-Crash - Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr", zieht er das Fazit, dass der Hunger in der Welt nicht die Folge zu geringer Produktivität, sondern das Ergebnis einer Verschwendung von Ressourcen ist. Sein Gegenrezept für eine funktionierende Welternährung ist eine ökologische Landwirtschaft, die verantwortlich mit Ressourcen und Menschen umgeht.

 

Felix Prinz zu Löwenstein ist promovierter Agrarwissenschaftler, Bio-Landwirt, Entwicklungshelfer und Vater von sechs Töchtern. Er lebt auf einem Anwesen am Rande des Odenwalds. Mit elf Jahren besuchte er das Jesuitenkolleg St. Blasien, studierte Landwirtschaft an der TU München in Weihenstephan wo er auch promovierte.

 

Doch dann verließ Löwenstein den vorgezeichneten Weg zum adligen Gutsbesitzer. Er wurde Entwicklungshelfer und arbeitete zwischen 1982 und 1990 für Misereor – war drei Jahre zusammen mit seiner Familie in Haiti, später für Kurzeinsätze in Afrika und Haiti. Danach übernahm er das 500 Jahre alte Hofgut seiner Familie und stellte den Betrieb auf Öko-Landbau um.

 

Heute baut Löwenstein auf 160 Hektar Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Zuckerrüben und Kräuter nach den Richtlinien des Ökoverband Naturland an. Löwenstein ist nicht nur Ökobauer, sondern auch engagierte Kämpfer für die Öko-Landwirtschaft. Als Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist er das politische Sprachrohr der deutschen Bio-Branche.

 

Löwenstein ist viel gefragter Referent und Teilnehmer von Podiumsdiskussionen. Er tritt mit Leidenschaft für eine Landwirtschaft und Ernährungsweise ein, die vom derzeitigen industriellen Paradigma Abschied nimmt und zu einer ökologisch tragbaren, nachhaltigen Alternative findet. Er schildert die fatalen Folgen des konventionellen Systems für die endlichen Ressourcen des Planeten und die Gesundheit der Menschen und zeigt, wie die ökologische Alternative funktioniert.

 

Seine Stärke ist es, eine Sprache zu sprechen, die auch für Menschen verständlich ist, die keine Spezialkenntnisse in Fragen der Welternährung, der Agrarpolitik oder landwirtschaftlicher Produktion besitzen.

Vortrag und Diskussion sind in Deutsch, Englisch und Französisch möglich.