Harald
SCHUMANN

Investigativer Journalist
und Klartextredner

 

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Viele rühmen sich dessen, er tat es wirklich: Harald Schumann hat mit seinem Buch „Der globale Countdown“ , das ein halbes Jahr vor der Lehman-Pleite erschien, die Wirtschaftskrise 2008 vorausgesagt – und zwar erstaunlich präzise.  Der vielfach ausgezeichnete investigative Wirtschaftsjournalist beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Globalisierung, also mit einer vernetzten Welt, in der jeder vom anderen abhängig ist, in der Finanzmärkte verrückt spielen, die Weltwirtschaft bedroht ist – in der es keine einfachen, keine nationalen Lösungen gibt.

Harald Schumann gelingt es auf seine eigene, unnachahmliche Art, das Thema Wirtschaft jedem verständlich zu machen. Er versteht es, komplizierte Zusammenhänge zu erklären und Menschen aufzurütteln. Schumann referiert über Fragen wirtschaftlicher Macht und gilt als versierter Kritiker der Finanzindustrie. Er vertritt ebenso kenntnisreich wie beherzt und leidenschaftlich seine Meinung.

Harald Schumann war von 1984 bis 1986 Redakteur für Umweltpolitik bei der tageszeitung (taz). Von 1986 bis 2004 schrieb er unter anderem für den Spiegel als Ressortleiter Politik, bei Spiegel online, als Wissenschaftsredakteur und als Hauptstadtkorrespondent. Bekannt wurde Schumann schon Ende der 1990er Jahre mit dem von ihm und Hans-Peter Martin verfassten Bestseller „Die Globalisierungsfalle“, der in 24 Sprachen übersetzt wurde.

Schumann verließ das Nachrichtenmagazin 2004 aus Protest gegen die Beschränkung seiner journalistischen Arbeit durch den damaligen Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust. Er wechselte daraufhin zum Berliner Tagesspiegel als Redakteur für besondere Aufgaben.

Für seine Berichterstattung über die Risiken von unkontrollierten Finanzmärkten erhielt Schumann 2010 den Journalistenpreis "Der lange Atem". In der Laudatio heißt es: „Harald Schumann hat geradezu beispielhaft mit langem Atem die Fehlentwicklungen des Weltfinanzsystems analysiert, beschrieben – und die Krise prophezeit. Mit seinem aufklärenden und aufklärerischen Journalismus hat er einen Beitrag zur Ehrenrettung des deutschen Wirtschaftsjournalismus geleistet.“

Erstmals einem größeren Fernsehpublikum bekannt, wurde Schumann 2013 durch die Fernsehdokumentation „Staatsgeheimnis Bankenrettung“, die er zusammen mit Arpad Bondy realisierte. “Staatsgeheimnis Bankenrettung” gilt als der leidenschaftlichste Film, der je zur Bankenkrise gemacht wurde und wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2013 in der Kategorie „Beste Reportage“ ausgezeichnet.  Zurzeit arbeitet Schumann an einer neuen TV-Dokumentation.

Schumann redet Klartext - anregend, aufregend, kontrovers. Er steht gerne für Nachfragen und Diskussionen zur Verfügung, präzisiert mit Fallbeispielen und erklärt geduldig.